Eine Handvoll Leben
Ein Land voll grau in grau
Zu vielen blind vertraut
Das ließ das Herz erbeben
Wunden, die die Zeit nicht heilt
Nichts hat einen Sinn
Gebe mich dem Schicksal hin
Wo das Nichts verweilt
Ich stehe nah am Abgrund
Der Gevatter lacht
Spüre seines Blickes Macht
Nun kommt meine Stund
Sein Blick dringt tief in mich hinein
Und führt mich zu ihm hin
Oh, wie hörig ich ihm bin
Mein Herz ist hart wie Stein
Das einzige was ich noch fühl
Die unsichtbare Macht
Die mich zu seinem Sklaven macht
So nah und trotzdem kühl
Ich seh, er strecket aus die Hand
Brauch sie nicht umgreifen
Sein Blick tut mich schon in die Tiefe reißen
In dieses dunkle Land
Nur die Asche wird verweilen
Hier bett’ ich meine Seele
So dass sie keiner stehle
Hier könn’ die Wunden heilen
Nun ist hier nur noch Stille
Nichts ist mehr geblieben
Hier will ich ruhn in Frieden
Das ist mein letzter Wille

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